Empowerment kurdischer Kinder

Das Projekt aus  Mainz möchte Räume Schaffen, um mit kurdischen Kindern offen über Erfahrungen von Ausgrenzung, Mobbing und Benachteiligung zu sprechen. Dabei sollen das WIR-Gefühl und der Klassenverbund  gestärkt und ein positiver Umgang mit Konflikten erarbeitet werden.

Welches Problem soll das Projekt lösen?

Diskriminierung und Marginalisierung kurdischer Kinder ist nicht nur in ihrer Herkunftsheimat, sondern auch in der Aufnahmegesellschaft Deutschland traurige Tatsache. Die Tatsache, dass die kurdische Bevölkerung aus offizieller Sichtweise als heimatlos betrachtet wird, ist ein weiterer wichtiger Faktor, welcher eine gesellschaftliche Diskriminierung fortsetzt.

Das Projekt möchte kurdische Kinder dabei begleiten, ein positives Selbstbild von sich selbst und eine gesunde Form der Konfliktbewältigung zu entwickeln, um Respekt und einen kompetenten Umgang mit den Verschiedenheiten der anderen Kinder zu kultivieren. Erleben Kinder die Schule als einen Lernort, der vor Ausgrenzung und Abwertung schützt, so lernen sie viel besser, mit Konflikten umzugehen und diese erfolgreich zu bewältigen. 

 

Wie trägt das Projekt zur Lösung des Problems bei?

Schaffung von Lern,- Begegnungs- und Reflexionsräumen, um über Erfahrungen von Ausgrenzung, Mobbing und Benachteiligung offen zu sprechen, diese zu verstehen, zu unterscheiden und offen zu thematisieren. Stärkung des WIR-Gefühls über klassenverbundstärkende Maßnahmen. Entdeckung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden innerhalb und zwischen den Kindern. Entwicklung von Strategien und Handlungsformen für den Umgang mit Unterschieden und Konflikten.

 

Was zeichnet das Projekt aus?

Auch wenn die Diskriminierungserfahrungen der Kinder in erster Linie schmerzhaft sind, können sie langfristig von den Kindern neu interpretiert und als Ressource betrachtet werden, um daraus zu lernen und positive Veränderungen für sich selbst zu ermöglichen. Der Fokus ist ein Empowerment. 

Dieses Projekt findest du toll? Dann stimme bis zum 25. August dafür ab, damit es von aidFIVE gefördert wird.